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„Stürme von Beifall“ - KörperSprache im Nationalsozialismus am 14.9.

Lecture-Performance
Dominik Frank, Amelie Haller, Daniel Reupke und Christina Rings von der Initiative Künstlerische Forschung des fimt.

Die nationalsozialistischen Inszenierungsstrategien wurden maßgeblich von Sprech- und Musiktheater beeinflusst. Beispiele dafür sind der an Bühnen-Rhetorik geschulte Redestil Hitlers, das Verhältnis von Solist und Chor beziehungsweise „Führer“ und Volk oder Albert Speers monumentale Kulissenbauten samt mystischen Beleuchtungseffekten. Auch die damals neuen Medien, speziell den Film, nutzte die NS-Propaganda.

Die Lecture-Performance „Stürme von Beifall“ versucht, eine Analyse im Wortsinne vorzunehmen: Das inszenierte Gesamtkunstwerk der Nationalsozialisten wird in seine Einzelteile zerlegt und so der Blick auf die oben genannten Komponenten geschärft. Was passiert beispielsweise, wenn Duktus und Inhalt gleich bleiben, der sprechende Körper aber einer Frau, einem Kind, einem Nicht-Muttersprachler oder einem Menschen mit Behinderung gehört?

Eine Anmeldung wird empfohlen, nur so können wir Ihnen einen Sitzplatz garantieren. Unter (0911) 231 - 75 38 oder
dokumentationszentrum(at)stadt.nuernberg.de

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